O f f e n e   S t a d t                 Museum der Bayerischen Geschichte           Regensburg 2014                              Kunstwettbewerb  2. Rang
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Im Mittelalter hatte ein Stadttor vor allem die Aufgabe, die Stadt zu schützen und zu schließen.
Als zeitgemäße Antwort auf ein mittelalterliches Stadttor wird eine offene, einladende  Torsituation geschaffen.
Zwei rostige Stahlelemente, die Teile einer Schiffsbordwand sein könnten, scheinen am Donau-Ufer gestrandet
zu sein. Trotz ihrer monumentalen Größe und einem Gewicht von 50 t erzählen sie von der Leichtigkeit, mit der
die Wasserströmung sie bewegt hat.
Die Stahlelemente treten in Dialog mit der Architektur. Sie schaffen eine Lücke in der Stützmauer, die für eine
Treppe genutzt wird. Die Treppe passt sich an die gewölbte Form der Stahlplatten an.
Die begehbare Skulptur empfängt die Besucher der Stadt Regensburg mit einer Geste der offenen Arme.

Technische Umsetzung:
60 mm starke und 3 m breite Grobbleche werden in einem Stahlwerk nach DXF-Dateien gebogen.
Die Dateien werden nach einem dreidimensional gescannten Modell erstellt.
Beide Teile der Stahlplastik werden aus je 3 gebogenen Blechstreifen im Stahlwerk zusammengesetzt und
durch Flammrichten genau aneinander angepasst. Nach dem Transport werden die Stahlelemente am Montageort auf die Betonfundamente montiert und miteinander verschweißt.
Die Stahlplastik wird sandgestrahlt, um eine einheitlich rostende Oberfläche zu erhalten.
Treppe:
Die Seitenwände der ursprünglich geplanten Treppe werden durch die beiden gebogenen Stahlplatten ersetzt. Die Treppenstufen werden an den freien Formverlauf der Stahlplatten angepasst.
Material:    wetterfester Baustahl (z.B. Corten-Stahl) Stärke 60 mm   Gewicht:  50 t
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